Dienstag, 25. Januar 2011

Reden ist Gold, Schweigen nichtmals Silber...

Zunge zeigen tut gut, macht Mut.

ist besser als folgende Geschichte:

Knurrt ein Mann seine Frau an:

"Rutsch mir doch den Buckel herunter"

antwortet seine Frau:

"Siehst Du!
Das ist es!, alles willst Du beschweigen, niemals Zunge zeigen.
Du hast mir ja sogar verschwiegen, dass Du einen Buckel hast!"

Ist zwar nicht von mir, aber so gut, das es ALLE meine Bloggäste zu lesen bekommen sollten.

Ich habe mich übrigens bei der Online-Ausgabe der Zeitschrift Freitag als Blogger angemeldet:

der Freitag. Ich bin dort RandolfT.

Liebe Grüße Randolf

Sonntag, 16. Januar 2011

Endlich.....ich bin umgezogen in eine neue schöne gemütliche Wohnung...

Heute waren meine Mutter, Schwester Ute, ihr Partner Norbert und ihr junger Hund Gäste in meiner Wohnung. Noch ist viel zu tun. Aber ich habe ja alle Zeit der Welt...



Es war für uns ALLE ein sehr schöner gemütlicher Tag. Randolf

Einmal so lieben und geliebt werden und dann sterben.....


Genießt es mit Tränen in den Augen. So wie ich....Randolf

Montag, 10. Januar 2011

Heute herrscht allerorten große Freude und großer Jubel...

in Anbetracht des bevorstehenden Jahreswechsels....

Für mich war 2010 ein sehr dunkeles wenig erfreuliches Jahr. Es hat mich viel Energie gekostet, weil ich eine sehr melanchonische vielleicht sogar depressive Phase durchlebt habe und durchlebe...Ich stehe vor einem Umbruch..in welche Richtung soll die Reise gehen...
Unsere Zeit macht es sehr schwer, in unserer westlichen Welt,die geprägt ist dadurch, dass wir fast zwanghaft zufrieden,wenn nicht glücklich sein sollen,müssen,immer gut drauf, immer fit, immer voller Tatendrang, nie mit Mißmut, deshalb macht es unsere Zeit in unserer westlichen ach so heilen geheuchelten Welt schwer, zu sagen, es auszusprechen, hey Leute, mir gehts beschissen, ich bin nicht gut drauf, mir ist nicht zum lachen, ich quäle mich eher durch mein Leben, es kommt mir vor, wie ein Leben im Hamsterrad oder wie in dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier." Wo sich ein Tag immer immer wiederholt,endlos, gleichförmig...ohne Ziel, ohne Grund.


Ich habe das oben zu lesende am 31.12.2010 geschrieben, aber später veröffentlicht. Nun könnte der Eindruck entstehen, ich sitze tieftraurig und depremiert in meiner Wohnung oder laufe entsprechend durchs Leben. Das ist nicht so...ich bin ein durchaus fröhlicher, lebensbejahender Mensch, die die mich kennen, werden das bestätigen.
Mir geht es viel mehr darum, aufzuzeigen, auch am eigenen Leben, das es Zeiten im Leben gibt und geben kann, wo es mir sehr schlecht geht, ich nicht weiter weiß, alles schwierig und nicht lösbar erscheint. Und das man dazu stehen kann, sich nicht verstecken muss, dass Leben geht weiter, wer mich so nicht akzeptiert, akzeptiert mich garnicht, was soll ich mit Wegbegleitern, die mich in solchen Zeiten im Stich lassen oder denen ich den fröhlichen Randolf vorspielen muss, weil sie selbst zu schwach sind, sich den Realitäten des Lebens ehrlich zu stellen und hinnehmen, dass es solche Momente in jedem Leben gibt...
Ich will einfach Mut machen, all denen, die sich in unserer "Spaßgesellschaft" ausgegrenzt fühlen, all denen, die sich mit und von den Ereignissen auf unserer Welt manchmal überfordert fühlen, die nicht einfach alles Achselzuckend hinnehmen, sondern die sich fragen, welchen Sinn hat das ALLES, was hier auf der Erde durch uns geschieht, wo bin ich in dem GANZEN, was ist mein Wert, lohnt mein Leben, wie kann ich mich  sinnvoll einbringen, was sind überhaupt elementare Werte, was lohnt, gelebt, bewahrt  zu werden, was gibt mir halt.
Täglich sterben sehr viele Menschen durch Kriege, Katastrophen wie Erdbeben, Hochwasser, Dürren, Hunger, Mord und auf so viele andere Weise...gleichzeitig soll ich an die Einzigartigkeit des Lebens, meines Lebens glauben, aber warum werden dann so viele einzigartige Menschen mit einem Schlag weggewischt? Warum? Beim Tsunami 100000 Menschen auf einen Schlag?
Es gibt im Leben viele Ereignisse, die uns feinfühlige, denkende nachdenkende Menschen zweifeln lassen können, vieles scheint fragwürdig....und es ist in Ordnung, wenn mich das irritiert, verwirrt, es grenzt an ein Wunder, wenn dies nicht so ist...ich will Mut zum Zweifel machen, Mut Irritation zuzulassen, ohne ständig so tun zu müssen, als wenn für mich alles ganz normal wäre, was sich auf unserer Erde so ereignet, was ich und meine Artgenossen so anstellen....daraus kann wirkliche innere Stärke entstehen, die Mut zum Hinsehen hat, die nicht Daueroptimismus braucht, um das Leben auszuhalten, hinzunehmen, zu leben, die auch im Zweifel, in der Trauer, in der Depression am Leben festhält und nach dem Motto lebt und handelt:

"Wenn ich wüßte, das Morgen die Welt unterginge, so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen,"
Zitat von Martin Luther
Das ist wahre Stärke, gelebter Optimismus und tiefer gelebter Glaube an das Leben, selbst in Anbetracht des Endes unserer Erde. Das ist mein Credo.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Einen besonderen Weihnachtsgruß an die vielen Mütter

unehelich und ehelich geborener Kinder, die es durch ihre Erziehung fertig gebracht haben, dass die Kinder keinen Kontakt zu ihren Vätern pflegen und es darüber hinaus wie selbstverständlich nehmen, dass ihre Väter monatliche Belastungen für den Unterhalt ihrer Kinder zu tragen haben, die es oft unmöglich machen, eine eigene neue Zukunft aufzubauen.
Ein besonderer Weihnachtsgruß auch an alle behördlichen Instistutionen, wie Jugendämter, und deren VertreterInnen, diverse Sozialarbeiter/Innen, die politisch völlig korrekt und dem Mainstream entsprechend sich nur um das Wohl der Mütter und Kinder gekümmert haben, mit dafür gesorgt haben, aus falscher Angepasstheit heraus, dass die Kinder im Leben der Väter keine Rolle spielen und die Väter keine Rolle im Leben der Kinder, außer natürlich als Zahlväter, ich weiß wovon ich schreibe, und wenn aus welchen Gründen auch immer der Unterhalt nicht gezahlt werden konnte und kann, wird nicht gefragt warum, sondern gleich gedroht, mit Lohnpfändung, sich nötige Informationen beim Arbeitgeber einzuholen usw...Keiner fragt danach, wie Du dich als Vater dabei fühlst, wie es ist, mit dem Gefühl zu leben, bei finanziellen Problemen gleich an den Pranger gestellt zu werden, gleich damit rechnen zu müssen, dass der Arbeitgeber in die privatesten Angelegenheiten mit hinein gezogen wird, gleich der Leumund beschädigt wird, und das bei einem immer schwieriger werdenden Arbeitsmarkt....
So manch ein Arbeitnehmer wird aus diesem Grunde schon seit Arbeitsverhältnis verloren haben, weil er gekündigt wurde...denn immer mehr Arbeitgeber haben weder die Zeit, noch die Mittel und Kapazitäten, das ist zwar traurig, sich mit privaten Problemen der Arbeitnehmer zu befassen...manchmal schlicht auch kein Interesse, dass soll es auch geben...Tatsache ist, dann fällt gleich ein Unterhaltszahlender Vater weg, beklagt wird dann die fehlende Zahlungsmoral der Väter, wenn wie im Post beschrieben, so behandelt, aus meiner privaten Sicht heraus auch kein Wunder....du kannst beschimpft, gemoppt, ignoriert, verteufelt, gehasst schikaniert werden, dein Kind kann gegen dich aufgebracht werden, du kannst dem Kind bewußt entfremdet werden, das Kind kann mit Dir nichts zu tun haben wollen, einfach so, aber zahlen sollst und musst du, wie demütigend und verletzend dies für viele Väter ist, danach fragt niemand...

Ich habe bewußt einmal aus der Perspekive der Männer geschrieben, mit der Perspektive der Frauen und der Kinder und der Problme derselben befassen sich schon genug "sogenannte Experten/Innen" oft sehr einseitig....da spielt oft auch falsch verstandene Emanzipation eine Rolle, die zu Lasten der Kinder und Väter praktiziert wird.....
Die Probleme die unsere Gesellschaft mittlerweile mit Jugendichen hat, haben mittlerweile in der Politik für ein Umdenken gesorgt, leider viel, sehr viel zu spät, viele Väter sind Fremde, bei unehelich geborenen Kindern hatten sie bis vor kurzem kein Sorgerecht, waren geduldet, Besuchsrecht alle 14 Tage, wenn überhaupt, Papa fürs Kino...aber Anteil an der Erziehung mit Rechten bei wichtigen Entscheidungen, nein, dass hatten sie nicht, und es ist deprimierend rechtlos zu sein, auf das Wohlwollen einer vielleicht noch wegen der Trennung grollenden Mutter angewiesen zu sein, die mit Sicherheit alles ist, nur nicht objektiv und fair in der Beurteilung des Vaters, so kann verspätete Rache genommen werden, gedeckt durch unser System..Schade um die Kinder, Schade um die verpasste Chance für die Väter...Schade denn viele, wie ich hätten gerne echte, nicht nur geduldete und jederzeit durch möglichen Entzug des Kindes ausgeübte Verantwortung übernommen...
Ich musste wehrlos mit ansehen, wie die Mutter meines Kindes einfach von a nach b zog, ohne mit einbezogen worden zu sein...
Es gab eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme zum Kind, vor Jahren, da hätte ich im Jugendamt unter Aufsicht eines Sozialarbeiters, einer Sozialarbeiterin Kontakt zu meiner Tochter aufnehmen können, kritisch beobachtet, ob ich ja alles richtig mache, das Kind mich akzeptiert, welcher ehemals verheiratete Mann muss das bei in einer Ehe geborenen Kindern über sich ergehen lassen..weiß jemand wie herabstufend so etwas ist, dass es so etwas nur für unehelich geborene Kinder gibt....Kontakt zum Kind unter Aufsicht, ohne Anlass, einfach so...
Warum bekommt nicht jeder Vater, egal ob die Kinder ehelich oder unehelich geboren wurden, zunächst einmal die Chance, ohne Aufsicht Kontakt zu seinem Kind aufzubauen?
Gibt es Besser oder Schlechter Väter, Väter 1. Klasse und Väter 2. Klasse?
Meine Tochter wird im kommenden Jahr 18 Jahre....ich habe ausreichend Gelegenheit gehabt mich mit der Thematik zu befassen...

Mich tröstet ein besonderer Umstand: Ich habe zwei weitere Kinder mit aufziehen dürfen, ihr "Stiefvater" sein dürfen, und beide sagen heute noch Papa zu mir.
Menschen machen Fehler, Frauen machen Fehler, Männer machen Fehler, Kinder machen Fehler, aber manche Fehler werden härter bestraft........

Ein Beitrag der zum Nachdenken anregen soll, zur kontroversen Diskussion, ich erhebe keinen Anspruch darauf, recht zu haben, nur einen Anspruch darauf, meine Eindrücke schildern zu dürfen.....

Danke. Frohe Weihnachten....besinnliche, ruhige, stärkende Tage ALLEN Besuchern meines Blogs.....und einen guten und gesunden Rutsch ins Jahr 2011. Liebe Grüße Randolf Treutler
Foto von 2009..da rauchte ich noch..seit Anfang August dieses Jahres bin ich absolut clean...kein Nikotin, kein Alkohol, keine Drogen, keine bewußtseinsverändernden Drogen...nichts mehr...besser gehts mir dadurch nicht...der Nikotinentzug ist heftig, habe lange, sehr lange geraucht, fast 40 von 52 Jahren...nicht immer süchtig, anfänglich gepafft, aber 35 Jahre süchtig geraucht...konnte mich ohne Zigarette garnicht mehr denken....ich mache mehr und mehr die Erfahrung, man kann alles loslassen und irgendwann muss ich es auch...denn mein Tod ist mein ständiger Begleiter...wann er eintrifft, das ist noch offen...aber dann muss ich das letzte loslassen was ich nicht besitze aber als Geschenk manchmal, nicht immer, geniesse, mein Leben, dieses kleine Leben inmitten von 6 Milliarden Leben....Begleitet mich noch eine Weile...